Angehörige von sucht­kranken oder sucht­ge­fähr­de­ten Men­schen sind häufig in einer sehr schwie­ri­gen Si­tua­tion. Sie fühlen sich ihrem Part­ner, der Mut­ter, dem Bru­der oder ihrer Toch­ter eng ver­bun­den, möch­ten ihn/sie ver­stehen und bemühen sich – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg - zu helfen. Aber das Zu­sam­men­leben ist be­las­tet durch Un­sicher­heit und Sorgen oder auch Un­zu­ver­läs­sig­keit und Un­be­rechen­bar­keit, was häufig zu Ent­täu­schungen, Miss­trauen, Angst, Hilf­losig­keit, Ärger und Scham führt. Wer das über einen längeren Zeit­raum oder immer wieder erlebt, spürt wie der Sucht­mit­tel­konsum und das Ver­hal­ten des nahe­ste­hen­den Menschen Aus­wir­kungen auf das eigene Leben haben.

Wir bieten Angehörigen von Suchtkranken oder -gefährdeten Menschen Beratungen an und möchten Sie unterstützen durch:

  • Informationen über Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeitserkrankungen sowie Hilfsangebote für Abhängigkeitskranke
  • Gespräche zur Entlastung
  • Impulse für Veränderungen, auch wenn der Angehörige noch nicht behandlungsbereit ist
  • Anregungen zur Selbstfürsorge

Die Sprechstunde für Angehörige findet jeden Mittwoch um 14.30 Uhr statt. Wir bitten um die Vereinbarung eines Termins. Eine anonyme Beratung ist selbstverständlich möglich.

Bei ausreichender Teilnehmerzahl finden nach vorheriger Terminabsprache auch Informationsseminare statt.