Ambulante Nachsorge ist ein wichtiger Bestandteil in der Gesamtbehandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Sie schließt sich an eine stationäre Therapie an und wird in der Regel von der Deutschen Rentenversicherung finanziert.

In dieser Phase sollen gemeinsam Therapieziele und in der Therapie erworbenes Wissen in den Alltag integriert werden, um so die Voraussetzungen für eine langfristige und zufriedene Suchtmittelabstinenz zu schaffen.

Die ambulante Rehabilitation / Nachsorge umfasst 20 Therapieeinheiten und dauert ca. 6 Monate. Sie kann auf Antrag um weitere 20 Therapieeinheiten verlängert werden. Wir bieten Ihnen die Nachsorge im Rahmen einer Gruppe an. Für Angehörige werden ebenfalls Gesprächstermine bereitgehalten. Die Gruppe findet wöchentlich statt.
Unter bestimmten Umständen kann die Nachsorge auch im Rahmen von Einzelgesprächen durchgeführt werden.

Inhalt der Nachsorge:

  • Umgang mit Suchtdruck
  • Rückfallvorbeugung
  • Strategien im Falle eines Rückfalls
  • Bekennen zur eigenen Suchterkrankung
  • Entspannungstechniken, Alltagsstrukturierung
  • Individuelle Veränderungen zur Sicherung der Abstinenz
  • Besuch einer Selbsthilfegruppe


Regeln in der Nachsorgegruppe:

  • verbindliche Teilnahme
  • Pünktlichkeit
  • Verschwiegenheit
  • Ehrlichkeit
  • respektvoller Umgang


Ein Klient unserer Nachsorgegruppe erzählt, wie es dazu kam, dass er sich für die Nachsorge entschieden hat: hier klicken.